Verkehrsideen - Verkehrsstadtrat Svihalek
 

Verkehrsideen

http://www.verkehrsideen.at

Auftraggeber

Stadt Wien,
Amtsführender Verkehrsstadtrat
für Umwelt und Verkehrskoordination
Svihalek

Projektmanagement

Maric & Rinaldin

Online seit

3.11.1999

Aufgabenstellung

Erstellung einer Ideenbörse und Diskussionsforums im Internet

Tätigkeiten

Konzept: Maric & Rinaldin, INCA
Design: INCA
Grafik: INCA, Maric & Rinaldin
Programmierung: INCA
Scripting: INCA
Hosting: INCA

Presse

Standard
Verkehrsideen-Börse: Sammeln in Slime-Grün

CITY FAX

Kurier
Ideenbörse soll Staus auflösen

Kronenzeitung

Presse
Verkehrsplanung in Wien: "Uns ist nichts zu schräg"
Internet-Tip der Online-Presse

 

Pressemeldungen
Standard
(4.11.1999)
 

Verkehrsideen-Börse: Sammeln in Slime-Grün
Stadtrat Svihalek präsentiert neue Aktion und die "Motion Girls"

"Seit ´94 gibt’s ja keine ernsthafte Diskussion", bedauert der Verkehrsstadtrat. Seit dem Beschluss des Wiener Verkehrskonzeptes ginge es nur mehr um "die Einbahn in die eine oder die andere Richtung. Radlweg oder Mehrzweckstreifen – des is ja keine wirklich philosophische Diskussion", analysiert Fritz Svihalek.

StandardOpt.jpg (46331 bytes)Also hat er sich neue Mitarbeiterinnen geholt, mit deren Hilfe das Niveau der Wiener Verkehrsdiskussion schlagartig angehoben werden soll: Die Motion Girls – in Wien schlicht "Moschn Görls" genannt. Slime-grünen Hörnern darauf auf. Vielleicht sind es Antennen. Auf Inline-Skates flitzen und beim verkehrenden Publikum Ideen sammeln. Für die Weiterverarbeitung dieser Beiträge haben sie einen Laptop im Rucksack – ein iBook, um genau zu sein. "Da können’s gleich alles reinhaun – und sind online mit mir verbunden."

"Milleniumsprojekt"

Diese "Verkehrsideenbörse" ist nur der erste Teil vom "Milleniumsprojekt des Verkehrsstadtrates": In regelmäßigen Abständen werden die gesammelten Ideen von einer Expertjury beurteilt. Brigitte Jilka von der MA 18 (Stadtplanung) ist darin vertreten und werde sich vor allem der Anliegen "der Fußgänger und Radler annehmen", erläutert Svihalek. Dazu Peter Faller, Vorstand des Institutes für Transportwirtschaft der WU, "für die Lenkung und Logistik der Verkehrsströme". Peter Lenz, Vorstand des Institutes für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftzeugbau an der TU, "die technische Entwicklung ist ja rasant – Stichwort Dreiliter-Auto". Professor Giselherr Gutmann vom Institut für Psychologie ist ja besonders wichtig im Verkehr". Sowie – der ehemalige Wiener Polizeipräsident Günter Bögl. "Als Praktiker und Jurist", so der Stadtrat.

Gleichzeitig werden im Internet Verkehrsideen gesammelt (die Adresse: http://www.verkehrsideen.at). Sie können aber auch per Fax abgeliefert werden, unter 0800 201 670. In den Kategorien : "future & fiction – utopische und fantasiereiche Ideen", "today & tomorrow – realisierbare Ideen". Sowie "Profis – Konzepte von Professionisten".

Dass dies alle in ein neues Verkehrskonzept mündet, sei nicht geplant. "Sollten aber viele neue Aspekte auftauchen, kann ich mir das aber langfristig schon vorstellen", so Svihalek. Denn sein Leitspruch lautet neuerdings: "Wien im 3. Jahrtausend mach vieles möglich!".

City Fax
(4.11.1999)
 

Die "Moschn Görls" werden Verkehrsideen sammeln – zum Beispiel am Ring. Und Sie werden mit den anderen Experten in der Jury diese beurteilen. Unter anderem auch, was die Fußgänger-, Radler- und Skater-Tauglichkeit betrifft. Wobei sich allerdings die Frage stellt: Jo dürfens`s denn des? Die "Moschn Görls" nämlich. Schließlich gilt auch für Skater die Radweg-Benutzungs-Pflicht. Da könnten sie auf dem Ring-Radweg höchstens querenden Passanten auflauern. Oder an den Kreuzungen abbiegende Autofahrer schnell befragen. Aber so, wie Svihaleks "Görls" aussehen, werden vielleicht ohnehin eher Einträge in die Rubrik "future & fiction" gemacht: "Ich wünsch mir einen UFO-Landesplatz für Mars-Mädchen".

Kurier
(4.11.1999)
 

Ideenbörse soll Staus auflösen
Stadtrat bittet Bürger um Rat und schickt hübsche "Rollkommandos" aus

kurier.jpg (68875 bytes)Wenn Ihnen demnächst in Wiens Einkaufsstraßen hübsch, grell-grün gewandete Roller-Skaterinnen entgegen wirbeln, sollten Sie sich nicht abwenden: Die Mädchen haben den stadträtlichen Auftrag, sich ansprechen zu lassen. Verkehrsstadtrat Fritz Svihaleks "Motion Girls" sollen Motion (Bewegung) in den verstauten Wiener Verkehr bringen. Sie sammeln diesbezügliche Bürger-Ideen.

Svihalek präsentierte am Mittwoch in der trüb-vernieselten Mariahilfer Straße seine bunt-herzerwärmenden Girls. Diese "Rollkommandos" sind ein Standbein der "Wiener Verkehrsideenbörse", die Svihalek vor Monaten angekündigt hatte.

Und so funktioniert das neue Bürgerbeteiligungs-System: Jede Bürger-Idee ist willkommen. Egal, ob es sich um die Meldung eines "kleinen" Missstandes handelt, um einen vermeintlich oder wirklich realisierbaren Vorschlag oder auch um ein utopisch anmutendes Verkehrskonzept.

Alle gesammelten Ideen werden aufgearbeitet und entweder sofort in die Tat umgesetzt oder einem fünfköpfigen Experten-Rat vorgelegt, der sie auf Herz und Nieren überprüft.

Diesem Rat gehören Ex-Polizeipräsident Günther Bögl und die Planerin Brigitte Jilka ebenso an wie die Universitäts-Professoren Gieselher Guttmann (Psychologie), Hans Peter Lenz (Technische Universität) und Peter Faller (Wirtschafts-Universität)

Wie macht man bei der Aktion mit?

  • Man läuft einem der "Motion Girls" über den Weg, die in den nächsten Wochen in den Wiener Geschäftsstraßen umher schwirren werden. Die Mädchen nehmen Ideen schriftlich oder elektronisch (via Notebook) auf und leiten sie sofort weiter.
  • Wer diese Begegnung nicht hat, dem stehen die kostenlose Fax-Nummer 0800/201 670 oder im Internet www.verkehrsideen.at ab sofort zur Verfügung.

Anton Bina

Presse
(4.11.1999)
 

Verkehrsplanung in Wien: "Uns ist nichts zu schräg"

Die Bundeshauptstadt in Bewegung halten. Das möchte Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek (SP) mit der am Mittwoch vorgestellten "Ideenbörse" zur Lösung von Verkehrsproblemen.

Alle Wiener können ab sofort ihr persönliches Verkehrskonzept über das Internet oder Fax (0800/201 670) den Verkehrsplanern mitteilen. Zusätzlich sind "Motion Girls" (verkleidete Frauen auf Inline-Skates) unterwegs, um Passanten auf der Straße zu befragen und Antworte per Laptop sofort an die Planer weiterzuleiten, erklärte der Verkehrsstadtrat: " So schräg die Vorschläge auch sein mögen. Jede Anregung wird untersucht. Uns ist nichts zu schräg."

Realisierbare Ideen werden im Rahmen der budgetären Möglichkeiten umgesetzt. "In der Vergangenheit hat sich die Diskussion leider fast nur auf die Bezirke beschränkt", erklärte Svihalek. "Jetzt muß grundsätzlicher diskutiert werden."

stu

Internet-Tip der Online-Presse
www.verkehrsideen.at

Kronenzeitung
(4.11.1999)
 

Kronenzeitung.jpg (43301 bytes)Die "Motion Girls" sind auf Inline-Skates und mit Laptops ausgerüstet auf Wiens Straßen unterwegs, um für die neue Verkehrsideenbörse zu werben. Alle Bürger können im Rahmen dieser Aktion ihre Anregungen und Vorschläge zum Thema Verkehr online direkt an den Verkehrsstadtrat weiterleiten.