| Verkehrsideen - Verkehrsstadtrat Svihalek | |
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| Pressemeldungen | |
| Standard (4.11.1999) |
Verkehrsideen-Börse: Sammeln in Slime-Grün "Seit ´94 gibts ja keine ernsthafte Diskussion", bedauert der Verkehrsstadtrat. Seit dem Beschluss des Wiener Verkehrskonzeptes ginge es nur mehr um "die Einbahn in die eine oder die andere Richtung. Radlweg oder Mehrzweckstreifen des is ja keine wirklich philosophische Diskussion", analysiert Fritz Svihalek.
"Milleniumsprojekt" Diese "Verkehrsideenbörse" ist nur der erste Teil vom "Milleniumsprojekt des Verkehrsstadtrates": In regelmäßigen Abständen werden die gesammelten Ideen von einer Expertjury beurteilt. Brigitte Jilka von der MA 18 (Stadtplanung) ist darin vertreten und werde sich vor allem der Anliegen "der Fußgänger und Radler annehmen", erläutert Svihalek. Dazu Peter Faller, Vorstand des Institutes für Transportwirtschaft der WU, "für die Lenkung und Logistik der Verkehrsströme". Peter Lenz, Vorstand des Institutes für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftzeugbau an der TU, "die technische Entwicklung ist ja rasant Stichwort Dreiliter-Auto". Professor Giselherr Gutmann vom Institut für Psychologie ist ja besonders wichtig im Verkehr". Sowie der ehemalige Wiener Polizeipräsident Günter Bögl. "Als Praktiker und Jurist", so der Stadtrat. Gleichzeitig werden im Internet Verkehrsideen gesammelt (die Adresse: http://www.verkehrsideen.at). Sie können aber auch per Fax abgeliefert werden, unter 0800 201 670. In den Kategorien : "future & fiction utopische und fantasiereiche Ideen", "today & tomorrow realisierbare Ideen". Sowie "Profis Konzepte von Professionisten". Dass dies alle in ein neues Verkehrskonzept mündet, sei nicht geplant. "Sollten aber viele neue Aspekte auftauchen, kann ich mir das aber langfristig schon vorstellen", so Svihalek. Denn sein Leitspruch lautet neuerdings: "Wien im 3. Jahrtausend mach vieles möglich!". |
| City Fax (4.11.1999) |
Die "Moschn Görls" werden Verkehrsideen sammeln zum Beispiel am Ring. Und Sie werden mit den anderen Experten in der Jury diese beurteilen. Unter anderem auch, was die Fußgänger-, Radler- und Skater-Tauglichkeit betrifft. Wobei sich allerdings die Frage stellt: Jo dürfens`s denn des? Die "Moschn Görls" nämlich. Schließlich gilt auch für Skater die Radweg-Benutzungs-Pflicht. Da könnten sie auf dem Ring-Radweg höchstens querenden Passanten auflauern. Oder an den Kreuzungen abbiegende Autofahrer schnell befragen. Aber so, wie Svihaleks "Görls" aussehen, werden vielleicht ohnehin eher Einträge in die Rubrik "future & fiction" gemacht: "Ich wünsch mir einen UFO-Landesplatz für Mars-Mädchen". |
| Kurier (4.11.1999) |
Ideenbörse soll Staus auflösen
Svihalek präsentierte am Mittwoch in der trüb-vernieselten Mariahilfer Straße seine bunt-herzerwärmenden Girls. Diese "Rollkommandos" sind ein Standbein der "Wiener Verkehrsideenbörse", die Svihalek vor Monaten angekündigt hatte. Und so funktioniert das neue Bürgerbeteiligungs-System: Jede Bürger-Idee ist willkommen. Egal, ob es sich um die Meldung eines "kleinen" Missstandes handelt, um einen vermeintlich oder wirklich realisierbaren Vorschlag oder auch um ein utopisch anmutendes Verkehrskonzept. Alle gesammelten Ideen werden aufgearbeitet und entweder sofort in die Tat umgesetzt oder einem fünfköpfigen Experten-Rat vorgelegt, der sie auf Herz und Nieren überprüft. Diesem Rat gehören Ex-Polizeipräsident Günther Bögl und die Planerin Brigitte Jilka ebenso an wie die Universitäts-Professoren Gieselher Guttmann (Psychologie), Hans Peter Lenz (Technische Universität) und Peter Faller (Wirtschafts-Universität) Wie macht man bei der Aktion mit?
Anton Bina |
| Presse (4.11.1999) |
Verkehrsplanung in Wien: "Uns ist nichts zu schräg" Die Bundeshauptstadt in Bewegung halten. Das möchte Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek (SP) mit der am Mittwoch vorgestellten "Ideenbörse" zur Lösung von Verkehrsproblemen. Alle Wiener können ab sofort ihr persönliches Verkehrskonzept über das Internet oder Fax (0800/201 670) den Verkehrsplanern mitteilen. Zusätzlich sind "Motion Girls" (verkleidete Frauen auf Inline-Skates) unterwegs, um Passanten auf der Straße zu befragen und Antworte per Laptop sofort an die Planer weiterzuleiten, erklärte der Verkehrsstadtrat: " So schräg die Vorschläge auch sein mögen. Jede Anregung wird untersucht. Uns ist nichts zu schräg." Realisierbare Ideen werden im Rahmen der budgetären Möglichkeiten umgesetzt. "In der Vergangenheit hat sich die Diskussion leider fast nur auf die Bezirke beschränkt", erklärte Svihalek. "Jetzt muß grundsätzlicher diskutiert werden." stu Internet-Tip der Online-Presse |
| Kronenzeitung (4.11.1999) |
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